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Änderungen beim Peer-Testat zur Gemeinwohl-Bilanz 5.0

Akteur*innenkreis Audit fördert stärkere Differenzierung von Peer- und Audit-Testat

Zum Jahreswechsel trat eine Änderung bei der Peer-Evaluierung von Gemeinwohl-Berichten von Unternehmen jeder Rechtsform in Kraft: Die bisher vergebenen Peer-Testate werden durch neue Peer-Zertifikate ersetzt. Grund dafür ist, dass bei den bisherigen Testaten eine hohe Verwechslungsgefahr mit den Audit-Testaten gegeben war und dadurch der Eindruck entstehen konnte, dass die Peer-Evaluierung (also die externe Prüfung durch die teilnehmenden Unternehmen einer Peer-Gruppe selbst) gleichwertig mit dem Audit (externe Prüfung der Gemeinwohl-Berichte durch GWÖ-Auditor*innen) gesehen werden könne. Die neuen Peer-Zertifikate hingegen zeigen eine vereinfachte Form der Bewertung der 20 Matrix-Themen – auch um zu signalisieren, dass die Genauigkeit der Bewertung geringer als beim Audit ist. Die Bewertungsskala der Peer-Zertifikate wurde an den Schnelltest angepasst, der kürzlich vom AK Matrix-Entwicklungs-Team finalisiert wurde (siehe oben). Damit einhergehend entfällt die Gesamtpunktezahl, wodurch die Bewertung in einer Peer-Gruppe, also die Peer-Evaluierung selbst, von nun an auch ohne Bilanz-Rechner durchgeführt werden kann. Am Prozess der Peer-Evaluierung (die nur bei der ersten Gemeinwohl-Bilanzierung als Weg der Berichterstattung gewählt werden kann) ändert sich ansonsten nichts, ebensowenig wie an der Arbeitsweise der Peer-Gruppen bei der Erstellung der Gemeinwohl-Berichte. Mehr erfahren.