Gelungener Start des GWÖ-Kinos in München

Nach ersten Kinoveranstaltungen unserer Regionalgruppen bspw. in Weilheim und Landshut fand am vergangenen Donnerstag, den 25.01., auch das erste GWÖ-Kino in München statt: Gezeigt wurde im ausverkauften Neues Maxim der Film Code Of Survival des Regisseurs Betram Verhaag.

Vorgenannter offenbarte in der sich anschließenden Diskussion, dass es seine Aufgabe auch weiterhin seien wird, über die negativen Auswirkungen des Einsatzes von Gentechnik in der Landwirtschaft zu informieren und die positiven Alternativen der biologisch-dynamischen Landwirtschaft zu bewerben sowie durch seinen Konsum zu fördern!

Die Notwendigkeit Verhaags Bestreben als Bürger*in und Konsument*in nachzuahmen, wurde zudem vom anwesenden Artenforscher Michael Schrödl ( Gegen das Artensterben: Das neue Buch „Biodiversitot“) anhand von einigen Argumenten (, die auch in seiner aktuellen Petition angerissen werden: https://www.change.org/p/angela-merkel-artenvielfalt-erfors…?) unterfüttert.

Daniel Überall als Vertreter des gemeinwohlbilanzierenden Kartoffelkombinats, das eine solidarische Landwirtschaft praktiziert und Münchener*innen mit Bio-Lebensmittel versorgt, konnte den Vorrednern nur zustimmen und warb abschließend für politisches Engagement von jeder und jedem Einzelnen von uns sowie für eine Allianzenbildung aller öko-sozial denkenden Individuen und Initiativen*!

Mit diesen Impulsen endete dann auch das erste Münchner GWÖ-Kino. Danke an Nikolaus Teixeira und das Team des Neues Maxim für die Organisation sowie an die Gäste fürs Kommen und Mitdiskutieren!

*Wozu? Etwa zur gemeinsamen Entwicklung eines Lebensqualitäts-Index, welcher als Zielsystem unser (Land-)Wirtschaft dienen und zur Abstimmung via direktdemokratischer Verfahren legitimiert werden könnte – wie es bspw. die Gemeinwohl-Ökonomie prozessual vorschlägt? Um dann einen neuen (land-)wirtschaftlichen Ordnungsrahmen vorzufinden, welcher erstmals den positiven, die Biodiversität erhaltenden, Unternehmensmodellen Wettbewerbsvorteile verschafft – anstatt wie heute den Betrieben, die unsere Lebensgrundlagen mit Füßen treten? Das ließ Daniel Überall offen