Gartenglück im Ort?

Wann:
6. Februar 2020 um 19:30
2020-02-06T19:30:00+01:00
2020-02-06T19:45:00+01:00
Wo:
Stroblwirt
Dorfstrasse
82386 Oberhausen
Preis:
Kostenlos
Kontakt:
Andreas Reichel
088028756

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Mit Blick auf den nahenden Frühling kommen die Pflanzen und Blumen stärker ins Bewusstsein.

Sie bringen Farbe in unser Leben.

Kinder brauchen die Erlebnisse in freier Natur für ihre Persönlichkeis- und Herzensbildung.

Die soziale Gemütlichkeit der Parks und (Bier-)gärten ist legendär.

Der „Garten Eden“ als Paradies ist der Boden, auf dem der christliche Glaube der Schöpfung gedeiht.

Leider ist seit Jahren der Trend ins Gegenteil erkennbar.

Aus blühenden Hecken voller Vögel werden verdrahtete Gabbionemauern, aus Blumenbeeten werden Kiesflächen. Die öffentlichen Grünflächen bleiben unbeachtet und weit hinter ihrem Potential zurück. Das „Westenrieder Haus“ steht seit langem leer, der große Garten lieblos kurz gehalten.

Mit der Frage „Wie wollen wir im Dorf miteinander leben?“ hat Andreas Reichel im November den Problembereich „Is a Wohnung frei?“ zusammen mit den Teilnehmern bearbeitet. Bei der kommenden Veranstaltung am Do. 06.Feb. geht er beim Stroblwirt der Frage nach, wie wichtig das „Gartenglück im Ort?“ denn ist.

Aus vier Perspektiven wird die Beziehung „Mensch-Garten“ beleuchtet, bevor im Hauptteil des Abends erneut die Besucher gebeten sind, ihre Meinung zum Thema zu besprechen. Deren Anregungen werden zusammengefasst zu Handlungsanstössen der künftigen Dorfentwicklung.

Starten wird der Abend mit Heike Grosser als Kreisfachberaterin und ihrem Impulsvortrag über die Schönheit und Ästhetik der Gartenkultur. In einem Podiumsgespräch vertieft dann Sabine Friesch von der Blumenschule Schongau die Bedeutung der Erde und der Pflanzen für die Kinder.

Saro Gerd Ratter, der ehemaliger Betriebsleiter des Klosterguts Schlehdorf, wird die regionale Gemüseversorgung als „SoLaWi“ (Solidarische Landwirtschaft) vorstellen; eine spannende Alternative zur kühlraumgereiften „Frischkost“ aus dem Supermarkt.

Den Kreis schließt Ignaz Freisl, dessen Jaudenmühle heuer 1.000 jähriges Jubiläum feiert. Die Schöpfung zu bewahren einschließlich dem guten Leben auf dem Lande ist sein Schwerpunkt.